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SM Schloss + Schlüssel GmbH, Sicherheitsfachgeschäft in Köln

Schließanlagen

Schließanlage planen: Schließplan, Türaufnahme und Lieferzeit

Eine Schließanlage planen heißt vor allem: festlegen, wer welche Tür öffnen darf, und diese Hierarchie sauber aufschreiben. Alles Weitere – Zylindermaße, Schlüsselzahl und Liefertermin – folgt aus diesem Schließplan.

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Mehrere Schließzylinder, ein Salto-Wandleser und farbige Transponder auf einem Tisch
Zylinder, Schlüssel und Transponder einer Anlage entstehen nach dem freigegebenen Schließplan.

Der Schließplan ist die eigentliche Planungsarbeit

Der Schließplan ist eine Tabelle: In den Zeilen stehen die Türen, in den Spalten die Schlüssel. Jedes Kreuz bedeutet „dieser Schlüssel schließt diese Tür“. Wer diese Tabelle einmal durchdacht hat, hat die Schließanlage im Kern geplant – der Rest ist Technik und Fertigung.

Üblich sind drei Stufen, die sich beliebig kombinieren lassen:

  • Einzelschließung: Ein Schlüssel öffnet genau eine Tür – etwa ein einzelner Kellerraum.
  • Hauptschlüsselanlage (HS): Jede Partei hat ihren eigenen Schlüssel, ein Hauptschlüssel öffnet zusätzlich alle Türen einer Gruppe.
  • Generalhauptschlüsselanlage (GHS): Mehrere Hauptschlüsselgruppen unter einem übergeordneten Schlüssel – typisch für größere Wohnanlagen, Betriebe und Verwaltungen.

Daneben gibt es die Zentralschlossanlage (Z), bei der jeder Wohnungsschlüssel zusätzlich die gemeinsamen Türen wie Haustür, Müllraum oder Tiefgarage öffnet. GHS-, HS- und Z-Anlagen berechnen wir in jeder Größe und Sicherheitsstufe – unsere Schließanlagen aus eigener Kölner Fertigung reichen von der Einzelschließung bis zur kompletten Generalhauptschlüsselanlage.

Diese Angaben brauchen wir je Tür

Damit aus dem Plan bestellbare Zylinder werden, nehmen wir jede Tür einzeln auf. Das können Sie vorbereiten – oder wir machen es bei einem Termin vor Ort gemeinsam:

  • Bezeichnung: Wie heißt die Tür im Plan? „Haustür“, „Keller links“, „Büro 1.03“ – der Name landet später auf der Zylindertüte und im Schließplan.
  • Zylinderart: Doppelzylinder, Knaufzylinder, Halbzylinder oder Vorhangschloss.
  • Maß: Der Abstand von der Stulpschraube nach innen und nach außen, in Millimetern. Ein zu langer Zylinder steht vor und lässt sich leichter angreifen, ein zu kurzer lässt sich nicht sauber schließen.
  • Besonderheiten: Türen mit Panikfunktion, elektrischem Öffner, Brandschutzanforderung oder Außenbereich brauchen passende Bauformen.
  • Schlüsselzahl: Wie viele Schlüssel bekommt jede Nutzergruppe – inklusive Reserve für Hausverwaltung oder Reinigung?

Mechanisch, elektronisch oder gemischt

Mechanische Anlagen sind robust, brauchen keinen Strom und keine Software. Ihre Grenze zeigt sich, wenn Schlüssel verloren gehen oder Nutzer häufig wechseln: Dann müssen Zylinder getauscht werden. Genau hier spielen elektronische Systeme ihre Stärke aus – ein verlorenes Medium wird gesperrt, die Tür bleibt unangetastet.

In der Praxis entscheidet selten die Technik, sondern die Fluktuation: Türen mit wechselnden Nutzern – Büros, Lager, Serverräume, Gemeinschaftsflächen – werden elektronisch, alles Übrige mechanisch ausgeführt. Wie eine Zutrittskontrolle mit Karte, PIN oder Smartphone arbeitet und welche Systeme wir dafür einrichten, lesen Sie auf der Leistungsseite; die rein mechanische Seite zeigen wir bei den mechanischen Schließanlagen.

Was den Aufwand bestimmt

Feste Preise lassen sich ohne Schließplan nicht nennen – der Aufwand hängt an diesen Punkten:

  • Anzahl der Türen und Schlüssel: Die Schlüsselzahl treibt den Aufwand oft stärker als die Türzahl.
  • Profil und Sicherheitsstufe: Vom Standardzylinder bis zum Hochsicherheitszylinder mit Aufbohr-, Kernzieh- und Kopierschutz.
  • Bauformen: Knauf-, Außen- und Sonderzylinder kosten mehr als der einfache Doppelzylinder.
  • Montage: Bauen Sie selbst um oder übernehmen wir den Austausch vor Ort?
  • Nachbestellsicherheit: Systeme mit Patentschutz und Sicherungskarte kosten mehr, schützen aber jahrelang vor unkontrollierten Nachschlüsseln.

Vom Plan zur fertigen Anlage

Unser über 30-jähriges Know-how, die Herstellerpartnerschaften und Lizenzverträge machen den entscheidenden Unterschied für Ihren Termin: Der überwiegende Teil der Schließzylinder, die wir ausliefern, wird bei uns berechnet und gebaut. Der Ablauf sieht so aus:

  • Beratung: Im Ladenlokal in der Zusestraße oder bei einem Termin an Ihrem Objekt.
  • Schließplan: Wir erstellen den Plan, Sie geben ihn frei. Diese Freigabe ist die wichtigste Unterschrift des ganzen Projekts.
  • Fertigung: Berechnung und Bau im eigenen Haus, nach Werksvorgaben und mit herstellerspezifischen Maschinen und Programmen. Alle Schließanlagenschlüssel werden auf computergesteuerten Maschinen gefräst.
  • Übergabe: Zylinder und Schlüssel je Tür beschriftet – bei geschützten Systemen zusätzlich mit der Sicherungskarte, die später als Legitimationsnachweis für Nachbestellungen dient.

Nachlieferungen kleiner Mengen führen wir innerhalb von zwei Werktagen aus, auf Wunsch am gleichen Tag. Auch Reparaturen bei Verschleiß gehen dadurch schnell – das wissen gerade Hausverwaltungen zu schätzen.

Später erweitern statt neu anfangen

Planen Sie die Anlage gleich eine Nummer größer, als Sie sie heute brauchen: freie Schließungen für einen späteren Ausbau, eine Reserve an Schlüsseln, eine klar benannte Hierarchie. Bewahren Sie die Sicherungskarte getrennt von den Schlüsseln auf – ohne sie gibt es keine Nachschlüssel. Was beim Nachbestellen gilt, haben wir im Beitrag Schlüssel nachmachen: Wann Sie eine Sicherungskarte brauchen zusammengefasst.

Wenn Sie Ihren Schließplan mit uns durchgehen möchten: Bringen Sie eine Liste der Türen und der künftigen Nutzergruppen mit – dann steht der Entwurf meist im ersten Gespräch.

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Sagen Sie uns, wie viele Türen und Nutzergruppen Ihre Anlage umfassen soll – wir erstellen den Schließplan und berechnen die Anlage in unserer Kölner Werkstatt.